Imker in süssem Honig-Glück

Bevor der Honig-Geniesser den feinen Honig naschen kann, muss der Honig „geerntet“ werden. Dazu muss der Imker wie seien Bienle fleissig sein und hart arbeiten! Was immer eine klebrige und süsse Arbeit ist.

Morgens beim Hell werden bin ich bereits bei den Völkern, denn um diese Zeit sind die Bienen noch relativ friedlich. Beim ersten Volk hebe ich das oberste honigvolle Magazin ab und entnehme eine Honigwabe. Die Wabe erhält einen Schlag und der grosse Teil der ansitzenden Bienen fällt ins Volk, den kleinen Teil wische ich mit einem kleinen Besen ab und zur Honig-Schleuderung bereit. So folgt Wabe um Wabe und Volk um Volk. Wird es langsam richtig hell und warm sind die Bienen wach und fühlen sich durch den Imker gestört und richtig heftig angriffslustig. Zeit um die Völker in Ruhe zu lassen und mit der Schleuderung zu beginnen.

Zu Hause, im absolut sauberen Schleuderraum, kann ich nun mit der Schleuderung beginnen. In einem ersten Schritt muss ich mittels einer speziellen Gabel beide Seiten der Wabe von einer dünnen Wachsschicht entdeckeln. Sind alle Zellen offen, hänge ich die Wabe in die Edelstahl-Schleuder und sind total vier Waben drinnen folgt der zweite Schritt. Angetrieben durch einen kleinen Motor dreht sich in der Schleuder langsam der Wabenkorb und die Honigtropfen spritzen an die Innenwand. Lege ich den Motorhebel um, dreht sich der Wabenkorb in die andere Richtung und die zweite Seite der Wabe wird geschleudert. Dies mache ich einige Male und beschleunige jeweils die Umdrehungen ist die Wabe mit der Zeit leergeschleudert. An der Innenwand der Schleuder tropft der Honig auf den Boden und fliesst durch den Quetsch-Hahn ins Honigsieb, welches kleine Wachsteilchen zurückhält. Als dritten Schritt leere ich den Honig aus dem Edelstahl-Abfüllkanne in lebensmittelechte 12 kg Eimer und fertig ist der Honig.

Wichtig ist beim Honig dessen Wassergehalt. Beträgt er mehr als 20% ist die Gefahr der Gärung sehr gross. Die gesetzliche Vorgabe erlaubt deshalb eine maximale Obergrenze von 20% und die des Deutschen eine von 18%. Dieses Jahr habe ich mit dem Rekratometer ganze 17,3% gemessen. Ein für meinen Honig aussergewöhnlicher hoher Wert, was aber kein Wunder ist bei diesem unangenehmen nasskalten Frühling.

Stehe ich dann Abends in meinem fein riechenden Schleuderraum und betrachte mein Tageswerk bin ich richtig zufrieden, glücklich und auch etwas stolz. Erhalte ich später Komplimente zu meinem feinen Schwarzwald-Honig-für-Naschbären ist das Allergrösste!

 
 
 

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